Leistungsabklärungen

Wenn Fortschritte trotz grossem Lernaufwand ausbleiben, wenn ständige Frustration und Demotivation den Schulalltag prägen oder sich psychische Auffälligkeiten wie bspw. Ängste, Verweigerung und Aggression zeigen, kann eine Leistungsabklärung sinnvoll sein. Das allgemeine kognitive Leistungspotential (Intelligenz) wird dann mittels standardisierter Testverfahren ermittelt. Unter Einbezug u.a. neuropsychologischer Diagnostik können weitere Funktionen der kognitiven Verarbeitung, wie bspw. Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Merkmale des Lernens erfasst werden. So können allfällige Über- als auch Unterforderungssituationen sowie Stärken und Schwächen des individuellen Leistungsprofils eingeschätzt werden. Weitere wichtige Anhaltspunkte sind die Informationen der Eltern und Lehrpersonen. 

Abklärungen von Teilleistungsstörungen

Überforderung in einzelnen Schulfächern kann auch auf eine Teilleistungsstörung – wie bspw. eine Lese- und Rechtschreibstörung oder eine Rechenstörung – hinweisen. Das Bestehen einer Teilleistungsstörung wird jeweils im Rahmen einer umfassenden Diagnostik erkannt. Daraus können wichtige Informationen zur gezielten Unterstützung abgeleitet werden. Weiter ist es oft sinnvoll, die an der Förderung des Kindes beteiligten Fachpersonen einzubeziehen und gemeinsam geeignete Massnahmen zu besprechen.

Coaching bei Lernschwierigkeiten

Wir sehen das Lernen als einen vielseitigen, lebenslangen und spannenden Prozess, der sowohl mit viel Freude aber manchmal auch mit grossem Frust verbunden sein kann. Dann kann sich ein individuelles Coaching durch die Vermittlung von Lernstrategien oder Trainings in verschiedenen Bereichen wie bspw. Aufmerksamkeit, Gedächtnis und exekutiver Funktionen positiv auf das Arbeitsverhalten, die Selbstorganisation und die Motivation auswirken. Zudem hilft oft auch zusätzliche psychotherapeutische Unterstützung, um wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen und Leistungsängste zu überwinden. 

Beratung von Eltern und Lehrpersonen bzw. Ausbildende

Die Unterstützung eines Kindes bzw. Jugendlichen durch die Eltern in schulischen Belangen erachten wir als wichtig und sehr wertvoll. Manchmal belasten jedoch Hausaufgaben, Prüfungen, schlechte Noten oder der Druck in der Schule das Familienleben so stark, dass eine Beratung notwendig sein kann.

Auch zeigen sich bei Kindern und Jugendlichen im Rahmen diagnostizierter psychischer Auffälligkeiten wie bspw. ADHS oder Angsterkrankungen oft Einschränkungen im schulischen Lernen. Eine Beratung im Umgang mit solchen Belastungen kann sowohl für Eltern als auch Fachpersonen hilfreich sein.

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